• Eine Methode zum Sprachen lernen.

Sie hat noch viele andere Namen, wie "ganzheitliches Lernen", "Kommunikatives Lernen" und andere. Entwickelt wurde sie von einem bulgarischen Psychologen und Psychiater,namens Lozsanov,, der das Lernverhalten untersuchte und zusammen mit seinen Studenten alles zusammentragen liess, was Lernen nebst dem Büffeln fördert: Farben, Musik, Songs, frohe Atmosphäre, freundliche Umgangsformen, Spiele, Bewegung, Kommunikation, Theatrer spielen, Lob, positive Einstellung, Ermunterung, Tun und Entspan-nung. Und nicht zu verachten: jedes "Danke schön" von Seiten der Lehrperson. Er nannte seine Methode "Suggestopädie".
Das ist nichts Neues und hat auch gar nichts mit "Hypnose" zu tun. Nur wird es in der Schule, je höher man steigt, oft völlig vergessen. (Manchmal auch bereits in der Primar-Schule.) Man lernt immer noch viel zu viel mit dem Linken Gehirn! Anderseits hat die Methode doch stark abgefärbt auf die heutigen Sprachbücher, die mit vielen farbigen Bildern, mit Kreuzwort-Rätseln
und anderen kleinen Spielen, mit Quizfragen, ja sogar mit Liedern in der fremden Sprache angereichert sind. Das finde ich super (sofern die Lieder auch gesungen werden!)

Natürlich bleibt Lernen "Knochenarbeit", und ebenso ergeben sich im Lernerfolg der Schüler Unterschiede, entsprechend der Intelligenz und Beweglichkeit des Einzelnen. Aber diese Unterschiede werden nicht herausgehoben. Wer gut vorankommt, hilft jenen, die langsamer aufnehmen. Das stärkt den Gemeinschaftssinn und den Zusammenhalt in einer Klasse, setzt aber eine natürliche Disziplin und gegenseitiges Vertrauen voraus.

Die Methode eignet sich vor allem für Erwachsenen-Kurse. Für Jugendliche, die mitten in der Pubertät stecken, ist sie vielleicht weniger geeignet, es sei denn, die Schüler wären schon vorher an dieses Lernsystem gewöhnt.

Für Fragen und Anregungen stehe ich gerne unverbindlich zur Verfügung: Tel: 032 636 21 46 oder Sie können sich beim
Verein SGGL (Schweiz. Gesellschaft für Ganzheitliches Lernen) weiter informieren.
(www.sggl.ch)

 

Siehe auch: Texte : "Muttersprache, Schule und Elternhaus" Kap. Suggestopädie S..48 ......